Mittwoch, 30. Oktober 2013

Katzenminze (Nepeta Cataria)

Katzenminze ist eine Strauchartige Pflanze mit weichen Blättern und blau bis lilanen Blüten, der eine Marihuana ähnliche Wirkung nachgesagt wird. Dabei soll die Wirkung euphorisierend und teilweise sogar Halluzinogen sein.  Katzenminze wird schon seit langer Zeit in der Heilkunde als Tee verwendet, dabei soll eine beruhigende, krampflösende und entgiftende Wirkung haben. Sie wurde auch gegen Chronische Bronchitis eingesetzt und soll außerdem appetitanregend wirken.
Beheimatet ist die Katzenminze vor allem in Asien, Afrika und Südeuropa. Sie wächst jedoch auch in Deutschland. Der Name der Katzenminze kommt von ihrer Wirkung auf Katzen, die total verrückt nach dem Kraut sind (gilt nicht für alle Katzen).

Katzenminze (Nepeta Cataria)

Katzenminze als Grasersatz?

Oft wird Katzenminze als Grasersatz aufgeführt. Beim Rauchen von Katzenminze kann durchaus eine Cannabis ähnliche Wirkung auftreten, jedoch ist es bei Weitem nicht so intensiv. Wenn Katzenminze geraucht wird sollte nur wenig oder gar kein Tabak beigemischt werden um eine Wirkung zu erzielen. Außerdem wird oft davon gesprochen, dass Katzenminze einer gewissen Konditionierung bedarf, d.h., dass erst eine Wirkung auftritt wenn der Körper sich an die Substanz gewöhnt hat. Also nicht nach der ersten Tüte aufgeben. Zudem kann es gut sein, dass es einen Unterschied zwischen frisch getrockneter oder gekaufter Katzenminze geben kann. Katzenminze kann zwar in der Regel in jeder Apotheke und jedem Kräuterladen als getrockneter Tee gekauft werden, es kann aber gut sein, dass es sich lohnt die Minze selbst anzupflanzen und die Blätter selbst zu trocknen.
Um die Wirkung von frischer Katzenminze noch einmal zu verstärken habe ich auf www.land-der-traüme.de eine Anleitung gefunden, die ich hier zitieren möchte:

Bearbeitung zur massiven Intensivierung der Wirkung:
1. Blätter pflücken und in nicht zu kleine Stücke schneiden (nehmt deshalb eher die größeren Blätter)
2. Das Kraut wird nun in Ethansäure circa 10 - 20 Minuten gekocht, wobei sich das Gemenge bräunlich färben sollte. Man kann auch konzentrierte Essigsäure oder Essigsäure-essenz nehmen, das geht genauso gut.
3. Das ganze wird nach dem Kochen mit circa 1-2 Esslöffeln Natriumhydrogencarbonat (Backpulver oder besser Kaisernatron) neutralisiert (wenn es schäumt ist es richtig).
4. Mit einem sieb werden die Blätter dann unter dem Wasserhahn ausgewaschen, ausgepresst und am besten in der Sonne auf einer Zeitung getrocknet.
Jetzt kann man es rauchen, dann wird es am besten vom Körper aufgenommen. Vorsicht! Die Wirkung ist nach dieser Bearbeitung sehr heftig!
 
Bei dieser Bearbeitung solltet ihr wie bei allen Experimenten unbedingt vorsichtig sein und mit kleinen Mengen starten.
 

Katzenminze als Tee

Katzenminze kann wie schon erwähnt eine beruhigende und krampflösende Wirkung haben und eignet sich daher hervorragend als Gesundheitstee. Um die Wirkung noch zu verstärken kann der Katzenminze noch Damiana hinzugefügt werden.
 
Vielen Dank

Kommentare:

  1. Sehr coole Website können Sie einige wichtige Tipps zu ziehen.

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  2. Kazenminze ist super jedoch erst nach 1-2 Monaten regelmäßigem Konsum und wirkt bei mir nur als Tee. Aber ja nicht mit damiana mischen.

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  3. Schön informativ der beitrag ;) Top weiter so. Werde dann bei gelegenheit denke ich auch mal Katzenminze ausprobieren ^^

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  4. Der Tee wirkt besser als die Katzenminze zu rauchen, obwohl ich finde die Katzenminze zu rauchen nach einem sehr stressigen Tag ist sehr entspannend und wirkbar.

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  5. Nie wieder. Ich habe es am 13.01.17 um 19Uhr geraucht und ich habe immer noch Platzangst und Wahnvorstellungen und es fühlt sich so an als würde ich jeden Moment erfrieren,weil mir ist einfach übelst kalt. Also einfach FINGER WEG

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